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Izsóp

Ysop (Hyssopus officinalis) – Blätterauszug

Ysop (Hyssopus officinalis) ist mit der Minze verwandt und in Südeuropa beheimatet. Er trägt im Herbst blaue Blüten und gilt in der jüdischen Kultur als heilige Pflanze. Die Bibel erwähnt, jüdische Priester verwendeten Ysop als Pflanze zur Reinigung der Seele während ihrer Zeremonien. Sein Name leitet sich auch vom hebräischen Wort „ezob“ ab, was „heilige Pflanze“ bedeutet. Neben religiösen Ritualen wurde er auch im Alltag als Heilpflanze eingesetzt, vor allem zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.

Die Heilwirkung von Ysop beruht unter anderem auf der darin enthaltenen Chlorogensäure, Ferulasäure und Linalool. Er lindert Erkrankungen der oberen Atemwege, Hustenlindert Katarrh und desinfiziert. Dank des darin enthaltenen Linalools und der Pinocampone verfügt er über starke antibakterielle, antimykotische und antivirale Eigenschaften, die es äußerst nützlich bei der Behandlung von Grippe-, Pilz- oder bakteriellen Infektionen machen. Dank seiner antiseptischen Wirkung können damit auch oberflächliche Verletzungen, Wunden und Insektenstiche behandelt werden, Er beschleunigt es die Wundheilung.

Er hat eine gute Wirkung auf die Verdauung, da er die Blähungen lindert. Ausserdem ist er auch stark harntreibend und hilft so auch bei der Entgiftung. Dazu trägt es bei, indem es nicht nur harntreibend, sondern auch schweißtreibend wirkt. Es lindert Kopfschmerzen, lindert Menstruationsbeschwerden, zerstört Herpes und ist ein wirksames Anthelminthikum, das im Darm lebende Parasiten vertreibt.

Kalifornische Forscher entdeckten, dass das im Ysop enthaltene MAR-10-Polysaccharid die Aktivität des HIV-1-Virus hemmen kann. Dies bedeutet nicht, dass Ysop eine Lösung für AIDS ist, aber bei der Behandlung ist er auf jeden Fall vielversprechend.

Früher wurde Ysop vor allem bei Atemwegserkrankungen eingesetzt, z.B. zur Behandlung von Erkältungen und Grippe. Dank seiner katarrhalischen und entzündungshemmenden Wirkung lindert er Beschwerden der oberen Atemwege und zerstört gleichzeitig Bakterien und Viren. Neben der Grippe können auch andere Erkrankungen viralen Ursprungs auftreten, z.B. Ysop kann auch bei Herpes eingesetzt werden.

Er kann zur Behandlung von Hautverletzungen, Wunden und Insektenstichen eingesetzt werden, ist aber auch gut für die Verdauung. Er lindert Blähungen und vertreibt Darmwürmer.