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Articsóka

Artischocke (Cynara scolymus) – Extrakt

Die Artischocke (Cynara scolymus) war eine bereits in der Antike bekannte Heilpflanze, da sie bereits von den Römern und Griechen gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt wurde. In den Mittelmeerländern wächst sie von Frühling bis Herbst kontinuierlich, sodass die Einheimischen sie frisch essen können. Interessant ist, dass Artischocken in der Antike nicht nur die Verdauung verbesserten, sondern auch als Aphrodisiakum eingesetzt wurden.

Sie ist sehr reich an Vitamin A, C, B1, B2 und K und Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Kalium sind reichlich vorhanden. Ihre Hauptwirkstoffe sind Beta-Carotine, Chlorogensäure, Rutin, Quercetin, Gallussäure und Luteolin. Sie ist ein starkes Antioxidans, das die Hautalterung verlangsamt und durch die Bindung freier Radikale zur Tumorprävention beiträgt. Sie ist entzündungshemmend und kann zur Linderung von Rheuma und Husten eingesetzt werden, aber auch Nieren-, Gallen- und Blasenbeschwerden können damit gelindert werden.

Artischocken regulieren den Appetit und 100 Gramm enthalten weniger als 50 Kalorien, sodass sich der Verzehr für Diätetiker auf jeden Fall lohnt. Die Pflanze wirkt als Diuretikum, das bei der Entgiftung hilft, Bauchschmerzen und Übelkeit lindert und dank ihres Ballaststoffgehalts den Darm reinigt. Das darin enthaltene Inulin fördert das Wachstum der im Darm lebenden probiotischen Bakterien, was sich positiv auf die Funktion des Immunsystems auswirkt. Sie lindert Verstopfung und Durchfall, beugt Magengeschwüren vor und fördert die Verdauung.

Sie senkt den Cholesterinspiegel, reinigt das Blut durch das darin enthaltene Cynarin und kann zudem Bluthochdruck senken, was vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.

Forscher der University of Reading testeten Artischocken an IBS-Patienten. Der Extrakt aus ihren Blättern wurde 6 Wochen lang Patienten verabreicht, von denen die überwiegende Mehrheit über eine Verbesserung der Krankheitssymptome berichtete.

Da ihr Kaloriengehalt nicht hoch ist, können Diätetiker es bedenkenlos verzehren, allein schon wegen ihrer appetitanregenden Wirkung. Die Artischocke hilft bei der Behandlung von Verdauungsstörungen   wie Verstopfung, Durchfall, Reizdarmsyndrom und bei der Vorbeugung von Magengeschwüren. Sie stellt das Gleichgewicht der Darmflora wieder her, lindert Sodbrennen und hilft durch ihre harntreibende Wirkung bei der Entgiftung. Sie reinigt das Blut und hilft, Cholesterin und Blutdruck zu senken. Die Pflanze hilft bei der Behandlung von Tumoren wie BrustkrebsLeukämie oder Prostatakrebs.

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18424099/
  2. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0041008X97981308
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11180525/
  4. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0944711311800279
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15353023/
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9194411/