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Echter Alant (Inula helenium) – Wurzelextrakt

Echter Alant (Inula helenium) war eine Heilpflanze, die bereits den alten Griechen bekannt war. Sie stammt aus Zentralasien und wuchs der griechischen Mythologie zufolge dort, wo die Tränen der Helena von Troja zu Boden fielen. Die Römer nutzten die Pflanze  als verdauungsförderndes Mittel nach Festmahlen und die Kelten schrieben ihr magische Kräfte zu. Der Grieche Theophrastus empfahl sie zur Behandlung von Schlangenbissen, und in der Schweiz und in Frankreich wurde Echter Alant  zur Herstellung von Absinth verwendet.

Die wichtigsten Wirkstoffe der Echten Alantwurzel sind Sesquiterpenlactone, Vitamin C, Menin, Helein und Inulin. Diese befinden sich hauptsächlich in den unterirdischen Wurzeln, weshalb dieser Teil der Pflanze am häufigsten verwendet wird.

Das darin enthaltene Inulin ist ein Ballaststoff, der auch als Süßmittel fungiert. Es ist für den menschlichen Körper nicht verdaulich, dient aber den im Darm lebenden nützlichen Bakterien als Nahrung. Inulin ist daher ein Präbiotikum, das die Funktion und Vermehrung probiotischer Bakterien unterstützt. Diese Bakterien tragen wesentlich zur Funktion des Immunsystems und zur Unterstützung der Verdauung bei. Inulin hilft, den Stuhlgang zu regulieren und Durchfall und Verstopfung zu beseitigen. Es wirkt auch entgiftend, da es dabei hilft, angesammelte Giftstoffe aus dem Dickdarm auszuspülen. Auch Diabetiker können es verzehren, da es den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen lässt, dafür aber süß schmeckt.

Die Alantwurzel hat eine gute Wirkung auf die Verdauung, wozu auch ihr Pektingehalt beiträgt. Pektin ist  ein Ballaststoff, der Leber und Galle schützt und ihre Funktion stimuliert. Die Alantwurzel lindert Reizungen im Darm, Sodbrennen und hilft auch bei der Entwurmung und lindert Blähungen.

Sie  hat eine antiseptische, antibakterielle und fungizide Wirkung und hilft so bei der Heilung von Hautwunden, sei es Herpes oder Insektenstiche. Auch im Hinblick auf die Mundhygiene ist es sinnvoll, da sie Zähne und Zahnfleisch vor schädlichen Bakterien schützt.

Auch bei Atemwegserkrankungen, Asthma, Husten und Erkältungen kann sie eingesetzt werden, da sie nicht nur desinfiziert und das Immunsystem stärkt, sondern auch Katarrh lindert. Und  ihr Meningehalt lindert Husten.

Sie kann auch gegen Wolfsblindheit eingesetzt werden, da das darin enthaltene Helein dazu beitragen kann, die Verschlimmerung der Krankheit zu stoppen.

Dank ihrer harntreibenden Wirkung ist Alantwurzel  wichtig bei der Entgiftung und beim Abnehmen und reinigt die Nieren.

Bei einem Experiment kamen irische Forscher zu dem Schluss, dass die echten Alantwurzel das Bakterium Staphylococcus aureus zerstören konnte, das häufig Menschen infiziert. Dieses Bakterium ist oft resistent gegen Antibiotika, sodass es sehr schwierig sein kann, es abzutöten.

Dank des Inulingehalts der Alantwurzel kann sie als Süßungsmittel verwendet werden, das auch von Diabetikern verzehrt werden kann. Ihre Ballaststoffe unterstützen die Funktion von Galle und Leber, lindern Durchfall und Verstopfung sowie Blähungen, Sodbrennen und Darmreizungen. Sie sind Nahrung für probiotische Bakterien, die indirekt das Immunsystem stärken.

Echter Alant  eignet sich auch zur Linderung von Erkältungen, Asthma, Bronchitis und Husten, da er Husten lindert und die Lunge reinigt, während er Katarrh und Auswurf löst und das Immunsystem stärkt.

Er hilft bei der Heilung von Hautwunden, gegen Herpes und Pilzinfektionen, reinigt außerdem die Nieren, entgiftet und schützt die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Er kann auch zur Entwurmung und Vertreibung von Parasiten eingesetzt werden.